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USA: Rekordhitze im Osten – Wetterumschwung zum Monatswechsel erwartet

Eine anhaltende Hitzewelle mit Rekordtemperaturen belastet derzeit den Osten und die Mitte der USA. Millionen Menschen leiden unter extremer Hitze, hoher Luftfeuchtigkeit und teils heftigen Unwettern – eine Entlastung ist aber in Sicht, wie Meteorolog:innen prognostizieren.

Laut dem National Weather Service (NWS) soll ein markanter Wetterumschwung zu Monatsbeginn die Temperaturen im Osten um 5 bis 10 Grad unter das Normalniveau drücken. Auch in den zentralen Bundesstaaten wie Kansas oder Oklahoma sind Temperaturen um bis zu 15 Grad unter dem Durchschnitt möglich.

Hitzerekorde bis zum Monatsende

Bis dahin bleibt es jedoch gefährlich heiß: In Florida werden Tageshöchstwerte um die 100°F (ca. 38 °C) erwartet, im Nordosten klettern die Temperaturen auf über 35 °C – teils mit neuen Rekordwerten auch bei den nächtlichen Minimaltemperaturen, was eine besondere Belastung für den Körper darstellt.

Meteorologe Mussie Kebede warnte: „Ohne nächtliche Abkühlung steigt das Risiko für hitzebedingte Erkrankungen drastisch – insbesondere bei Menschen ohne Klimaanlage.“

Die Behörden raten dringend dazu:

  • körperliche Aktivität im Freien zu reduzieren,

  • ausreichend Wasser zu trinken,

  • Kühlräume aufzusuchen,

  • gefährdete Personen (ältere Menschen, Kinder, Schwangere) im Auge zu behalten.

Unwetter und Überschwemmungen

Parallel zur Hitze zieht ein Wetterfrontsystem durch den Nordosten. Es bringt schwere Gewitter, Sturmböen und lokale Überschwemmungen. Besonders betroffen sind Regionen von Tennessee bis Neuengland. Dort könnten 2 bis 4 Zoll (bis zu 10 cm) Regen binnen kurzer Zeit fallen.

Laut Meteorologin Elizabeth Danco besteht akute Gefahr durch Sturzfluten, schlechte Sichtverhältnisse im Verkehr, überflutete Straßen und Stromausfälle durch Blitzschläge oder Windbruch.

Aussicht für August: Abkühlung

Ab dem ersten Augustwochenende rechnet Weather.com mit anhaltend unterdurchschnittlichen Temperaturen im Nordosten, Mittleren Westen und den Großen Seen. Damit dürften zumindest vorübergehend die extremen Belastungen der aktuellen Hitzewelle zurückgehen.

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