Aktenzeichen: 1500 IN 1058/25 & 1500 IN 1059/25 – Amtsgericht München
Ein doppelter Zusammenbruch erschüttert die Unternehmensgruppe von Geschäftsführer Jeni Michael: Sowohl die Cobie Beteiligungs GmbH mit Sitz in Fürstenfeldbruck als auch die Cobie Group GmbH aus München sind mit ihren Insolvenzanträgen beim Amtsgericht München gescheitert – mangels Masse.
Am 16. Juli 2025 fällte das Insolvenzgericht die gleichlautenden Urteile in zwei getrennten Verfahren. Die beiden Gesellschaften hatten eigenständig die Eröffnung des Insolvenzverfahrens über ihr jeweiliges Vermögen beantragt. Doch das ernüchternde Ergebnis: Es fehlt an jeglichem pfändbaren oder verwertbaren Vermögen, um auch nur die Mindestkosten eines Verfahrens zu decken.
Die Cobie Beteiligungs GmbH (HRB 228453) war in der Industriestraße 10 in 82256 Fürstenfeldbruck ansässig und diente nach außen als strategische Dachgesellschaft. Ihr Schwesterunternehmen, die Cobie Group GmbH (HRB 220860), residierte in der Adams-Lehmann-Straße 22 in 80797 München und war offenbar für operative Geschäfte verantwortlich.
Mit der doppelten Abweisung mangels Masse bleibt den Gläubigern nichts – kein Verfahren, keine Quote, kein Cent. Das Insolvenzgericht setzt damit ein klares Zeichen: Ohne wirtschaftliche Substanz endet auch die rechtliche Hoffnung auf geordnete Abwicklung.
Für Geschäftsführer Jeni Michael markiert dieser Tag wohl einen Wendepunkt: Zwei insolvente Gesellschaften, zwei gescheiterte Anträge – und viele offene Fragen zu einer möglichen Neuaufstellung oder endgültigen Rückzug aus der Unternehmenslandschaft. Die Cobie-Gesellschaften jedenfalls gehören nun der Vergangenheit an.