Der ADAC schlägt Alarm: Mit 14 Bundesländern in den Sommerferien rechnet der Automobilclub am kommenden Wochenende mit einer der staureichsten Reisewellen des Jahres. Besonders betroffen seien die Hauptreiserouten in Richtung Nord- und Ostseeküste, die Alpenregionen sowie die Transitstrecken rund um große Ballungsräume.
Das letzte Juliwochenende gilt traditionell als einer der Höhepunkte im Ferienreiseverkehr. Auch wenn der große Ansturm aus Bayern und Baden-Württemberg noch aussteht – dort starten die Ferien erst Anfang August –, warnt der ADAC vor langen Wartezeiten und fordert Reisende zur Geduld auf.
Autofahrerinnen und Autofahrer sollten insbesondere auf den Autobahnen A1, A3, A7, A8 und A9 mit erheblichen Verzögerungen rechnen. Der ADAC empfiehlt, möglichst früh am Morgen oder erst in den Abendstunden loszufahren und regelmäßig Verkehrsmeldungen zu prüfen.
Auch für Rückreisende wird es eng: Viele Urlauber aus dem Norden und Westen Deutschlands machen sich auf den Heimweg, sodass es auf beiden Fahrtrichtungen voll werden dürfte. Wer kann, sollte flexible An- und Abreisetage nutzen – oder auf alternative Routen und Verkehrsmittel ausweichen.