Glückwunsch, Eurozone! Nach Monaten voller Schwankungen hat die Inflation nun genau das erreicht, was die Europäische Zentralbank sich immer gewünscht hat: 2,0 Prozent – quasi das Fitnessziel der Geldpolitik.
Laut Eurostat ist die Inflation im Juni „leicht gestiegen“, was ungefähr so klingt, als wäre der Einkaufswagen plötzlich 17 Euro teurer, aber „gefühlt“ doch irgendwie stabil.
Dienstleistungen ziehen an – Energie geht auf Diät
Besonders Dienstleistungen haben zugelegt – also der Haarschnitt, der Kaffee im Café und der Kinobesuch mit Popcorn-Upgrade. Energie dagegen ist günstiger geworden – offenbar hat der Strompreis mal einen Kurzurlaub genommen.
EZB: Mission erfüllt! (Fürs Erste)
Für die Europäische Zentralbank ist das alles ganz wunderbar: 2,0 Prozent Inflation gelten als „optimal“, weil sie irgendwie alles gleichzeitig sollen – Wirtschaft ankurbeln, Preise stabil halten und trotzdem keine Volksaufstände verursachen.
Klingt paradox? Willkommen in der Welt der Geldpolitik, wo zwei Prozent Inflation als Erfolg gefeiert werden, auch wenn die Leute beim Bäcker trotzdem dreimal gucken, ob das Brötchen wirklich noch einzeln verkauft wird.
Fazit:
Inflation ist wie ein gut gemeinter Scherz auf einer Familienfeier: Die Experten finden ihn toll, alle anderen zahlen die Rechnung. Aber keine Sorge – wenn die Preise demnächst wieder klettern, wird einfach „Ziel leicht überschritten“ gesagt. Klingt doch harmlos, oder?