Ein 54-jähriger Wanderer aus Deutschland ist am Freitagnachmittag bei einer Bergtour im österreichischen Montafon tödlich verunglückt. Laut Polizeiangaben stürzte der Mann beim Abstieg vom Zimbajoch in eine rund 100 Meter tiefe Felsrinne und erlitt dabei tödliche Verletzungen.
Der Unfall ereignete sich gegen 16.30 Uhr auf dem Weg in Richtung Heinrich-Hueter-Hütte, als der Mann gemeinsam mit einer erfahrenen deutschen Wandergruppe unterwegs war. Am Beginn einer felsdurchsetzten Passage verlor er offenbar das Gleichgewicht und stolperte – in der Folge stürzte er in steilem Gelände ab. Jede Hilfe kam zu spät, der Mann starb noch an der Unglücksstelle.
Ein Polizeihubschrauber brachte die vier übrigen Mitglieder der Wandergruppe sowie den Leichnam ins Tal. Die Gruppe wurde anschließend betreut. Die Polizei kündigte an, den genauen Unfallhergang weiter zu untersuchen.
Das Unglück zeigt erneut, wie schnell sich eine scheinbar routinierte Bergtour in gefährlichem Gelände zu einem tödlichen Unfall entwickeln kann – selbst für geübte Wanderer. Die Polizei mahnt deshalb zur besonderen Vorsicht in felsigem Terrain und empfiehlt, insbesondere bei alpinen Abstiegen äußerste Konzentration walten zu lassen.