Dark Mode Light Mode

Zölle, Deals und Durchhalteparolen: Trump sieht „Fortschritte“ im Zollstreit mit der EU

MIH83 (CC0), Pixabay

Im andauernden Handelsdrama zwischen den USA und der Europäischen Union hat sich Ex-US-Präsident Donald Trump einmal mehr zu Wort gemeldet – mit gewohnt optimistischem Ton und gewohnt vagen Details. Auf die Frage von Journalisten, ob man denn überhaupt noch mit der EU verhandele, antwortete Trump:
„Wir sprechen mit der EU – und wir machen Fortschritte.“

Was genau diese Fortschritte beinhalten, blieb wie üblich im Dunkeln – konkreter wurde Trump nicht. Stattdessen griff er zu einem seiner Lieblingswörter: „Deal“. Ja, es gebe bereits einen Deal, so Trump. Um welchen es sich handelt, in welchem Stadium sich dieser befindet, ob er schriftlich existiert oder nur in Trumps Vorstellung, ließ er offen.

Zölle in Sicht – oder auch nicht?

Fest steht jedoch: Trump bezog sich in seinen Ausführungen auf die von ihm angekündigten Strafzölle in Höhe von 30 Prozent, die ab dem 1. August auf EU-Importe greifen sollen – falls bis dahin kein tragfähiges Abkommen zustande kommt.

Und in typischer Trump-Manier folgte auch gleich der rhetorische Spagat:
„Aber gleichzeitig sprechen wir mit einander.“
Na, wenn das kein Zeichen diplomatischer Harmonie ist: Während man in Washington mit Zöllen winkt, wird in Brüssel offenbar „weiter gesprochen“. Wer dabei lauter redet, ist offen.


Kommentar hinzufügen Kommentar hinzufügen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Previous Post

Der „Turban-Tornado“ wurde 114 – und dann kam ein Auto

Next Post

Keine Sonderbehandlung beim Mindestlohn: Auch Erntehelfer sollen fair bezahlt werden