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Frische Luft für alle: Frankreich zieht klare Grenze für Raucher

cdz (CC0), Pixabay

Ab diesem Sonntag weht in Frankreich ein frischer Wind – ganz wortwörtlich. Mit einem neuen Gesetz sagt die Grande Nation dem blauen Dunst in Parks, an Stränden und an vielen weiteren öffentlichen Orten den Kampf an. Wo gestern noch Zigaretten glimmten, sollen morgen Kinder unbeschwert spielen, joggen oder im Sand Burgen bauen können – ohne die ständige Gefahr, giftigen Rauch einzuatmen.

Das Verbot umfasst neben Stränden und Grünanlagen auch Schulen, Bushaltestellen, Schwimmbäder und öffentliche Gärten. Wer sich nicht daran hält, muss tief in die Tasche greifen: 135 Euro Bußgeld werden fällig, wenn man trotz Verbot zur Zigarette greift. Damit will die Regierung vor allem die Jüngsten schützen – sowohl vor dem Passivrauchen als auch vor dem frühen Griff zur Zigarette.

Doch nicht alles ist tabu: Auf den Terrassen von Cafés und Restaurants darf weiterhin gepafft werden, auch E-Zigaretten sind von dem neuen Dekret vorerst ausgenommen. Frankreich folgt damit einem Trend, den immer mehr Länder einschlagen: Saubere Luft soll kein Luxus sein, sondern ein Recht für alle – vom Strandurlauber bis zum spielenden Kind im Park.

Ob dieser mutige Schritt tatsächlich viele Raucher zum Umdenken bewegt, bleibt abzuwarten. Sicher ist jedoch: Die Luft an Frankreichs Stränden wird ab jetzt ein Stück klarer – und jeder Atemzug ein kleines bisschen gesünder.

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