Bei einem Anschlag auf eine Kirche in der syrischen Hauptstadt Damaskus sind nach Angaben örtlicher Rettungskräfte mindestens 22 Menschen ums Leben gekommen. Wie das syrische Innenministerium mitteilte, drang ein Selbstmordattentäter in die St.-Elias-Kirche ein, eröffnete das Feuer und zündete anschließend Sprengstoff.
Die Behörde machte die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) für den Angriff verantwortlich. Der IS hatte in der Vergangenheit bereits mehrfach Anschläge in Syrien verübt, darunter auch auf Einheiten der Regierungstruppen in Damaskus.
Zuletzt hatte die Miliz Ende Mai einen Angriff auf ein Militärfahrzeug in der südlichen Provinz Sweida gemeldet, bei dem mehrere Soldaten der Übergangsregierung ums Leben kamen.
Das österreichische Außenministerium verurteilte den Anschlag und äußerte sich auf der Plattform Bluesky „entsetzt über den brutalen Terrorakt“.