Ein trauriger Fund bei einer Grenzkontrolle in Niederbayern: Die Bundespolizei hat einen illegalen Tiertransport gestoppt und dabei drei völlig verwahrloste Hundewelpen sowie mehrere Entenküken entdeckt. Die Tiere befanden sich im Kofferraum eines Fahrzeugs – eingepfercht zwischen Abfällen, Unrat und leeren Ölkanistern, wie die Beamten mitteilten.
Der Fahrer, ein 33-jähriger Mann, gab an, sich auf dem Weg von Rumänien nach Frankreich zu befinden. Eine Fahrerlaubnis konnte er nicht vorweisen – auch in dieser Hinsicht lag ein Verstoß vor. Die Beamten leiteten mehrere Anzeigen ein, darunter wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und diverser Verstöße gegen das Tierschutzgesetz.
Die Tiere wurden umgehend sichergestellt und in die Obhut eines Tierschutzvereins übergeben. Laut Polizei waren die Welpen in einem gesundheitlich besorgniserregenden Zustand. Das zuständige Veterinäramt ermittelt nun wegen des Verdachts auf illegalen Welpenhandel, einer Praxis, die nicht nur gegen geltende Tierschutzstandards verstößt, sondern auch die Gesundheit der Tiere massiv gefährdet.
Der Fall verdeutlicht erneut die dringende Notwendigkeit von Kontrollen an den Grenzen und die Wichtigkeit der Aufklärung über den illegalen Tierhandel, der oft mit großem Leid für die Tiere verbunden ist.