Ein schweres Unglück erschüttert die Schweizer Alpenregion: Fünf Skitourengänger sind unterhalb des Rimpfischhorns bei Zermatt tot aufgefunden worden. Die Gruppe war in den Walliser Alpen auf rund 4.000 Metern Höhe unterwegs, als sie vermutlich verunglückte.
Alarm geschlagen hatten zwei Alpinisten, die bei ihrer Tour auf mehrere verlassene Skier gestoßen waren – ein beunruhigendes Zeichen auf dieser Höhe. Die sofort alarmierten Rettungskräfte suchten das Gebiet per Hubschrauber ab und machten schließlich einen grausigen Fund: Fünf leblose Körper konnten geortet werden, ein Notarzt konnte nur noch den Tod der Skitourengeher feststellen.
Noch ist unklar, wie es zu dem Unglück kam. Die örtliche Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung eingeleitet, um die genauen Umstände zu klären. In der Region herrschen oft extreme Wetter- und Schneebedingungen, die selbst erfahrenen Bergsportlern gefährlich werden können.
Die Tragödie ist ein weiterer trauriger Beleg für die Risiken des Hochalpinismus – und zugleich ein Appell an alle Bergsportler, die Gefahren der Natur nicht zu unterschätzen. Die Identität der Verunglückten wurde zunächst nicht bekanntgegeben.