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Erdbebenserie auf Euböa: Schäden und Warnungen vor weiteren Erdstößen

Angelo_Giordano (CC0), Pixabay

In den letzten 24 Stunden wurden mehrere Erdbeben auf der nordwestlichen Hälfte der griechischen Insel Euböa registriert. Die Beben, mit Stärken von bis zu 4,7, waren auch in der rund 130 Kilometer entfernten Hauptstadt Athen deutlich zu spüren. Die seismischen Aktivitäten haben in der betroffenen Region Besorgnis ausgelöst, da sie auch zu Schäden an Gebäuden führten. Mehr als 50 Häuser wurden nach Angaben von Bürgermeister und Medienberichten beschädigt.

Griechische Seismologen verfolgen weiterhin aufmerksam die Entwicklung der Erdbebenaktivität. Efthymios Lekkas, Präsident der griechischen Gesellschaft für Erdbeben und Seismologie, äußerte sich zu den weiteren Risiken und warnte, dass in den kommenden Tagen weiterhin Erdbeben der Stärke vier bis fünf zu erwarten sind. „Wir sagen das, weil wir bei früheren seismischen Erschütterungen in dieser Gegend ähnliche Muster festgestellt haben“, erklärte Lekkas im Gespräch mit dem griechischen Sender ERTNews. Die Region bleibt daher in Alarmbereitschaft, da sich weitere Erdstöße nicht ausschließen lassen.

Seismologe Akis Tselentis von der Universität Athen äußerte sich ebenfalls besorgt und postete auf Facebook, dass er mit einem maximalen Erdbebenwert von 5,5 rechnet. Besonders in alten Häusern, die in der Region verbreitet sind, sollten die Bewohner besonders vorsichtig sein, da diese durch wiederholte Erschütterungen gefährdet sein könnten. Trotz der Stärke der Beben schließen die Experten jedoch ein großes Beben aus.

Es gibt zudem Entwarnung in Bezug auf einen möglichen Zusammenhang zwischen den aktuellen Erschütterungen und dem starken Erdbeben der Stärke 6,2, das im April in Istanbul registriert wurde. Laut den Fachleuten hängt das Beben auf Euböa nicht mit dem Erdbeben in der Türkei zusammen, da der Erdbebenherd in einer anderen geologischen Zone liegt.

Die griechischen Behörden und Seismologen werden die Situation weiterhin überwachen und auf mögliche weitere Erdstöße vorbereitet sein. Anwohner werden geraten, sich über die aktuelle Lage zu informieren und sich in betroffenen Gebieten entsprechend auf mögliche Nachbeben vorzubereiten.

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