Ein schwerer Vorfall in Soest (NRW) sorgt für Entsetzen: Ein einjähriger Junge ist am Sonntag von einem Hund ins Gesicht gebissen worden und musste mit mehreren Verletzungen stationär im Krankenhaus behandelt werden. Wie die Polizei mitteilte, war das Kind gemeinsam mit seinen Großeltern auf einem Laufrad unterwegs, als sich der Vorfall ereignete.
Der Hund, dessen Rasse bisher nicht genannt wurde, schnappte plötzlich zu und verletzte das Kind im Gesichtsbereich. Zeugen konnten das Tier von dem Kleinkind trennen – doch anstatt Hilfe zu leisten, flüchteten die beiden Besitzerinnen, die zuvor auf einer Bank in der Nähe saßen.
Die Polizei konnte die Frauen später ausfindig machen. Gegen sie wird nun ermittelt, unter anderem wegen unterlassener Hilfeleistung und möglicher Verstöße gegen das Tierschutz- oder Hundehaltungsgesetz.
Noch offene Fragen:
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War der Hund angeleint?
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Handelt es sich um einen als gefährlich eingestuften Hund?
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Wurden Auflagen zur Hundehaltung verletzt?
Die Behörden prüfen derzeit, ob das Tier sichergestellt werden muss und ob ordnungsrechtliche Maßnahmen gegen die Halterinnen eingeleitet werden.
Fazit: Der Vorfall zeigt erneut, wie wichtig umsichtige Hundehaltung und Verantwortungsbewusstsein im öffentlichen Raum sind – gerade dort, wo Kinder spielen. Dass die Besitzerinnen den Tatort einfach verließen, macht die Sache nicht nur juristisch, sondern auch moralisch besonders schwerwiegend.