Präsident Donald Trump hat erneut gegen die Sängerin Taylor Swift ausgeteilt. Auf der Social-Media-Plattform Truth Social schrieb er am 16. Mai:
„Hat jemand bemerkt, dass Taylor Swift, seit ich gesagt habe, ich hasse sie, nicht mehr ‚HOT‘ ist?“
Ursprung des Konflikts
Der Streit zwischen Trump und Swift reicht zurück bis zur Präsidentschaftswahl 2024, als Swift seine Gegnerin, die ehemalige Vizepräsidentin Kamala Harris, öffentlich unterstützte. Damals schrieb Trump auf Truth Social:
„Ich hasse Taylor Swift.“
Diese Aussage folgte kurz nach Swifts Instagram-Post an ihre 284 Millionen Follower, in dem sie sich klar für Harris positionierte.
Swift hatte sich bereits 2018 politisch positioniert, als sie im Netflix-Dokumentarfilm „Miss Americana“ die ultrakonservative Senatorin Marsha Blackburn kritisierte und sie als „Trump in einer Perücke“ bezeichnete. Swift zeigte sich damals unbeeindruckt von möglichen negativen Reaktionen:
„Mir ist es egal.“
Trump und die KI-Gerüchte
Der Streit verschärfte sich, als Trump angeblich KI-generierte Bilder auf Truth Social veröffentlichte, die den Eindruck erweckten, Swift unterstütze seine Kandidatur. Swift reagierte empört und warnte vor den Gefahren von Fehlinformationen:
„Es wurden KI-Bilder von ‚mir‘ verbreitet, die fälschlicherweise meine Unterstützung für Donald Trump zeigen.“
Trump, Swift und der Super Bowl
Im Februar besuchte Trump den Super Bowl 59, bei dem Swifts Freund, NFL-Star Travis Kelce, mit den Kansas City Chiefs spielte. Kelce äußerte sich erfreut über die Anwesenheit des Präsidenten:
„Es ist eine Ehre, egal wer der Präsident ist.“
Nach dem Spiel, bei dem die Chiefs gegen die Philadelphia Eagles verloren, spottete Trump auf Truth Social:
„Die Einzige, die eine härtere Nacht hatte als die Chiefs, war Taylor Swift. Sie wurde aus dem Stadion GEBUHT. MAGA vergibt nicht!“
Trump und Brittany Mahomes
In einem weiteren Seitenhieb erklärte Trump in einem Fox News-Interview, dass er Swifts enge Freundin, die Unternehmerin Brittany Mahomes, bevorzugt. Mahomes ist die Ehefrau von Chiefs-Quarterback Patrick Mahomes.
Fazit: Ein Konflikt ohne Ende
Der Streit zwischen Donald Trump und Taylor Swift bleibt ein politisch aufgeladener Schlagabtausch, der die Aufmerksamkeit von Fans und Medien gleichermaßen auf sich zieht. Während Swift weitgehend auf direkte Erwiderungen verzichtet, nutzt Trump jede Gelegenheit, um gegen die Sängerin auszuteilen. Der Konflikt spiegelt die anhaltende Polarisierung zwischen Popkultur und Politik in den USA wider.