Am Freitag, dem 16. Mai, brach im Parkhaus des Jacksonville International Airport ein Feuer aus, das den Flugbetrieb vorübergehend lahmlegte. Der Brand wurde gegen 12:45 Uhr (ET) gemeldet, wie die Florida Times-Union berichtete.
Flughafen zeitweise geschlossen
In einer Mitteilung der Flughafenverwaltung hieß es:
„Aufgrund eines Feuers im stündlichen Parkhaus ist der Flughafen derzeit geschlossen. Die Feuerwehr (JFRD) ist vor Ort, die Polizei (JSO) hat die Zufahrtsstraßen gesperrt. Weitere Informationen folgen.“
Das Feuer führte zur Schließung des Flughafens und zur Sperrung der Zufahrtsstraßen. Rund 50 Autos wurden beschädigt. Es wird erwartet, dass der Flughafen noch am Freitagnachmittag wieder geöffnet werden kann, berichtete News 4 Jax.
Einsatz von Drohnen zur Lageerkundung
Jacksonvilles Bürgermeisterin Donna Deegan erklärte während einer Pressekonferenz, dass Drohnen eingesetzt wurden, um die Lage zu erkunden:
„Bisher sieht es gut aus, aber wir können es nicht mit 100%iger Sicherheit sagen, bis wir das betroffene Auto genauer inspizieren können.“
Auch Feuerwehrchef Keith Powers äußerte sich zur Situation:
„Teile der zweiten und dritten Etage des Parkhauses sind teilweise eingestürzt. Wir schicken keine Feuerwehrleute hinein, sondern nutzen Drohnen, um mögliche Personen zu finden. Es wird ein langer Prozess, ähnlich wie beim Brand im Parkhaus von St. Vincent’s.“
Keine Verletzten gemeldet
Obwohl der Brand erhebliche Schäden verursachte, gab es keine schweren Verletzungen. Feuerwehrchef Powers betonte, dass die Sicherheit der Einsatzkräfte oberste Priorität habe und die genaue Inspektion erst nach der Sicherung des Geländes erfolgen könne.
Ursache noch unklar
Die genaue Brandursache ist derzeit noch nicht bekannt. Die Ermittlungen laufen, und die Behörden arbeiten daran, den Bereich abzusichern und den Schaden zu begutachten.
Fazit: Langwierige Aufräumarbeiten erwartet
Der Brand im Parkhaus des Jacksonville International Airport hat den Flugbetrieb vorübergehend stark beeinträchtigt. Während die ersten Einschätzungen vorsichtig optimistisch sind, bleibt die Situation angesichts der Teileinstürze weiterhin angespannt. Die Nutzung von Drohnen zeigt, dass die Einsatzkräfte mit großer Vorsicht vorgehen, um weitere Gefahren zu vermeiden.