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Zurück im Kinosessel: Annalena Baerbock entdeckt das Filmegucken wieder

geralt (CC0), Pixabay

Drei Jahre lang bestimmte Krisendiplomatie den Kalender – nun stehen wieder Filme auf dem Programm. Annalena Baerbock, ehemalige Außenministerin und einst rund um die Uhr auf der Weltbühne unterwegs, gönnt sich nach dem Ausscheiden aus dem Amt endlich wieder Zeit für Kultur – und Popcorn.

Am Rande des Deutschen Filmpreises in Berlin plauderte die 44-Jährige überraschend offen über ihre neu gewonnene Freizeit: „Die Liste der Filme, die ich nachholen möchte, ist lang – und die Bücherliste ist noch länger.“ Zwischen Gipfeltreffen, Krisensitzungen und Nachtflügen blieb in den letzten Jahren kaum Raum für Kinosaal und Leinwandromantik.

„Ich war in den letzten drei Jahren wirklich selten im Kino“, sagte sie fast entschuldigend. Eine Ausnahme: Die Premiere des Films „Wunderschön“, die sie besucht habe – und zwei Kinderfilme, gemeinsam mit der Familie. Welche das waren, ließ sie offen. Vielleicht Paw Patrol, vielleicht Die Schule der magischen Tiere. Staatsgeheimnis.

Jetzt, da sie nicht mehr jeden Tag die Welt retten muss, darf es auch mal ein Filmabend sein – vielleicht sogar mit Nachos. Die Rückkehr ins Kino ist für Baerbock auch eine Rückkehr zu sich selbst: weg vom Protokoll, hin zur Popkultur.

Ob politische Doku, französisches Arthouse oder Disney-Klassiker – das bleibt ihr überlassen. Sicher ist nur: Die ehemalige Ministerin hat einiges aufzuholen. Und womöglich schreibt sie demnächst nicht mehr nur Reden fürs diplomatische Parkett, sondern Filmkritiken auf den Notizzettel.

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