Athen will Umwelt und Kulturerbe besser schützen – Wohnmobile dürfen nicht länger als 24 Stunden stehen
Griechenland will künftig strikter gegen Wildcampen vorgehen. Wie die Tageszeitung Kathimerini berichtet, haben die Behörden ein neues Gesetz auf den Weg gebracht, das unter anderem das Parken und Übernachten mit Wohnmobilen außerhalb offizieller Stellplätze deutlich einschränkt.
Demnach ist es künftig untersagt, ein Wohnmobil länger als 24 Stunden außerhalb eines Campingplatzes oder eines ausgewiesenen Parkplatzes abzustellen. Verstöße werden teuer: Pro Person können Bußgelder von bis zu 300 Euro verhängt werden.
Die Regierung begründet die Verschärfung mit dem Schutz der Umwelt und archäologischer Stätten. Immer wieder war es in der Vergangenheit zu Schäden an empfindlichen Naturgebieten und historischen Orten durch illegales Campen gekommen.
Mit dem neuen Gesetz reagiert Athen auch auf die wachsende Zahl an Tourist:innen, die Griechenland mit Wohnmobil oder Zelt bereisen – und dabei nicht immer Rücksicht auf Regeln und Landschaft nehmen.