Ein Konzert des Berliner Rappers Samra in den Gropiuspassagen in Berlin-Neukölln ist am Samstagabend eskaliert: Laut Angaben der Feuerwehr wurden 13 Menschen verletzt, vier davon schwer. Auslöser war offenbar das Versprühen von Reizgas im Veranstaltungsbereich, was zu Panik und Handgreiflichkeiten führte.
Pfefferspray-Angriff sorgt für Panik
Wie ein Sprecher der Berliner Feuerwehr mitteilte, wurde während des Konzerts Pfefferspray oder ein ähnliches Reizgas versprüht. In der Folge kam es zu Handgemengen, bei denen weitere Menschen verletzt wurden. Die Verletzungen resultierten teils aus der Reizgaswirkung, teils aus der körperlichen Auseinandersetzung im Gedränge. Lebensgefahr besteht nach aktuellem Stand bei keiner der betroffenen Personen.
Großeinsatz von Rettungskräften
Mehrere Rettungswagen, Notärzte und Einsatzkräfte waren vor Ort im Einsatz. Die betroffenen Personen wurden medizinisch versorgt und teilweise in Krankenhäuser gebracht. Die Polizei hat Ermittlungen zum Tatablauf und möglichen Tätern aufgenommen.
Samra äußert sich noch nicht
Der Künstler selbst hat sich bisher nicht öffentlich zu dem Vorfall geäußert. Samra, der in Berlin-Lichterfelde aufgewachsen ist, gehört zu den erfolgreichsten Rappern Deutschlands mit Milliarden Streams und mehreren Top-Ten-Hits.