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Großrazzia in Colorado: Über 100 mutmaßlich illegal eingereiste Personen in Nachtclub festgenommen

MabelAmber (CC0), Pixabay

Bei einer großangelegten Razzia am 27. April wurden in Colorado Springs mehr als 114 Personen in einem illegal betriebenen Nachtclub verhaftet, teilte die US-Drogenbehörde DEA mit. Die meisten der Festgenommenen sollen sich ohne gültige Papiere in den USA aufhalten und wurden laut Behörden zur weiteren Bearbeitung und wahrscheinlichen Abschiebung auf Busse verteilt.

Insgesamt waren mehr als 300 Einsatzkräfte an der Aktion beteiligt. Vor Ort fanden Ermittler Drogenpakete, darunter Kokain und die Droge „Pink Cocaine“ (Tusi), sowie zahlreiche Schusswaffen. Der Club war auch Schauplatz von Drogenhandel, Prostitution und Gewaltdelikten, sagte DEA-Sonderermittler Jonathan Pullen.

Unter den Anwesenden waren laut DEA auch über ein Dutzend aktive Soldaten, einige arbeiteten als Sicherheitspersonal, andere waren Gäste. Die US-Armee hat interne Ermittlungen gegen diese Soldaten eingeleitet.

US-Justizministerin Pam Bondi erklärte, der Nachtclub sei ein Treffpunkt für Mitglieder der berüchtigten venezolanischen Gang Tren de Aragua (TdA) sowie MS-13-Mitglieder gewesen. Zwei Personen wurden zudem aufgrund bestehender Haftbefehle festgenommen.

Die Razzia erfolgte nur einen Tag nach Bekanntgabe der Festnahme von fast 800 Personen bei ähnlichen Operationen in Florida. Seit Amtsantritt von Präsident Donald Trump im Januar wurden die Einwanderungskontrollen massiv verschärft und öffentlichkeitswirksam in Szene gesetzt.

Die Polizei von Colorado Springs betonte, dass ihre Rolle auf die Bekämpfung von Kriminalität beschränkt sei – nicht auf die Durchsetzung von Einwanderungsrecht.

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