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Netanjahu fordert komplettes Ende des iranischen Atomprogramms

jorono (CC0), Pixabay

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat in einer Rede in Jerusalem ein kompromissloses Ende des iranischen Atomprogramms verlangt. „Der Iran wird keine Atomwaffen haben“, erklärte Netanjahu am Sonntag mit Nachdruck. Jedes neue Abkommen mit Teheran müsse seiner Ansicht nach nicht nur die nuklearen Aktivitäten des Landes beenden, sondern auch die Entwicklung und Bewaffnung mit ballistischen Raketen vollständig verhindern.

„Die nukleare Infrastruktur des Iran muss abgebaut werden. Teheran darf keine Möglichkeit zur Urananreicherung mehr haben“, forderte Netanjahu. Nur ein Abkommen, das diese Fähigkeiten vollständig beseitige, könne seiner Meinung nach als „echtes und wirksames Abkommen“ gelten.

Hintergrund der Forderung ist der derzeit laufende diplomatische Austausch: Seit mehreren Wochen führen die USA und der Iran unter Vermittlung von Oman Gespräche über ein mögliches neues Atomabkommen.

Während der Westen dem Iran weiterhin vorwirft, verdeckt am Bau von Atomwaffen zu arbeiten, beteuert Teheran, sein Atomprogramm diene ausschließlich zivilen und friedlichen Zwecken.

Netanjahus Aussagen unterstreichen die tiefe Skepsis der israelischen Regierung gegenüber diplomatischen Lösungsansätzen und den Wunsch nach einem dauerhaften Ausschluss Irans von jeglicher nuklearer Aufrüstung.

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