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Biber in Sachsen-Anhalt: Naturfreunde mit teuren Folgen

ralf82 (CC0), Pixabay

Was für die einen ein Zeichen intakter Natur ist, wird für andere zum kostspieligen Problem: In Sachsen-Anhalt sorgen Biber zunehmend für große Schäden. Wie aus einer Antwort der Landesregierung auf eine Anfrage der CDU hervorgeht, mussten im vergangenen Jahr mehr als 300.000 Euro aufgewendet werden, um die Folgen der Aktivitäten der Nagetiere zu beseitigen.

Besonders betroffen sind Böschungen, die durch Biberbauten destabilisiert werden, sowie Stauanlagen, die durch die Tiere verstopft oder beschädigt werden. Die notwendigen Sicherungsarbeiten und Reinigungen schlagen entsprechend hoch zu Buche.

Aktuell leben schätzungsweise etwa 3.500 Biber entlang der Gewässer und Auen Sachsen-Anhalts. Die Tiere genießen einen besonderen Schutzstatus, was Maßnahmen zur Schadensbegrenzung zusätzlich erschwert.

Fazit:
Während die Rückkehr der Biber ein Erfolg für den Artenschutz ist, stellt sie Kommunen und Wasserwirtschaft vor große Herausforderungen. Lösungen müssen daher sowohl den Schutz der Tiere als auch den Schutz der Infrastruktur im Blick behalten.

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