Donald Trump versprach bei Amtsantritt eine sofortige Verbesserung der US-Wirtschaft – doch nach fast 100 Tagen spüren die meisten Amerikaner davon wenig. Stattdessen erschüttern Zölle, Börsenturbulenzen und hohe Lebensmittelpreise den Alltag vieler Bürger.
Menschen wie die Pflegekraft Traci Dixon aus Missouri erleben besonders die Schattenseiten: steigende Kosten, stagnierende Löhne und Unsicherheit. „Ich hatte auf eine dramatische Verbesserung gehofft, aber alles fühlt sich schwerer an als je zuvor“, sagt sie.
Die Wirtschaft lahmt: Die Börse ist seit Trumps Rückkehr ins Amt um 9 % gefallen, Kreditschulden steigen, viele Familien greifen auf Notdienste wie die 211-Hotline zurück. Gleichzeitig kündigen große Firmen wie Apple und Johnson & Johnson Investitionen in neue US-Produktionsstätten an – ein Teilerfolg für Trump.
Trumps massive Zollpolitik wird jedoch zunehmend als Belastung empfunden: Laut Yale Budget Lab zahlen US-Haushalte 2025 im Schnitt 3.800 Dollar mehr, besonders für Lebensmittel und Kleidung. Experten warnen vor einer Rezession, und das Vertrauen in Trumps Wirtschaftskompetenz sinkt: Laut einer neuen Umfrage haben 54 % der Amerikaner wenig oder kein Vertrauen mehr in seine Entscheidungen.
Trump selbst bleibt optimistisch und verspricht, dass seine Maßnahmen langfristig Wohlstand bringen werden. Viele Amerikaner, besonders am unteren Ende der Einkommensskala, warten jedoch weiter auf echte Entlastung – und fragen sich, wann das angekündigte „Wirtschaftswunder“ endlich Realität wird.