100 Tage nach Beginn seiner zweiten Amtszeit sinken die Zustimmungswerte von US-Präsident Donald Trump deutlich. Laut einer neuen Umfrage von The Washington Post, ABC News und Ipsos, die am 25. April veröffentlicht wurde, liegt seine Zustimmung derzeit bei nur 39 Prozent – sechs Prozentpunkte weniger als noch im Februar. Es ist der niedrigste Wert, den ein Präsident an der 100-Tage-Marke seit Franklin D. Roosevelts dritter Amtszeit verzeichnete.
Auch eine weitere aktuelle Umfrage von CNN, veröffentlicht am 27. April, bestätigt den Abwärtstrend: Demnach erreicht Trump eine Zustimmung von 41 Prozent, vier Punkte weniger als im März und sieben Punkte weniger seit Februar.
Besonders kritisch bewerten die Befragten Trumps Wirtschaftspolitik. Laut der Washington Post-Umfrage missbilligen 61 Prozent seinen Umgang mit der Wirtschaft – ein deutlicher Anstieg der Unzufriedenheit angesichts der durch seine Zollpolitik ausgelösten Marktturbulenzen und wachsender Rezessionssorgen. Auch die CNN-Umfrage zeigt einen Rückgang des Vertrauens in Trumps Wirtschaftskompetenz.
Darüber hinaus lehnen laut Umfragen mehr als die Hälfte der Wähler Trumps Handeln in weiteren Kernbereichen seiner Wiederwahlkampagne ab, darunter die Einwanderungspolitik und die Führung der Bundesregierung.
Kritik richtet sich jedoch nicht nur gegen Trump. Rund 70 Prozent der Befragten äußerten, dass die Demokratische Partei den Bezug zu den Sorgen der Amerikaner verloren habe. 64 Prozent sagten dasselbe über die Republikanische Partei.
Die Washington Post-ABC-Ipsos-Befragung wurde zwischen dem 18. und 22. April unter 2.464 Erwachsenen durchgeführt (Fehlermarge ±2 Prozentpunkte). Die CNN-Umfrage erfolgte zwischen dem 17. und 24. April unter 1.678 Erwachsenen (Fehlermarge ±2,9 Prozentpunkte).