Forscher der Durham University fanden heraus, dass Schimpansen sich gegenseitig in Stresssituationen trösten – ähnlich häufig wie Bonobos, die als empathischer gelten. In einer Beobachtungsstudie über 1.400 Stunden zeigte sich, dass junge Schimpansen, vor allem männliche und enge Freunde, besonders oft durch Umarmungen, Händchenhalten oder Berührungen Trost spendeten. Ältere Tiere hingegen trösteten seltener. Die Ergebnisse könnten wichtige Hinweise auf die Ursprünge menschlicher sozialer Verhaltensweisen liefern.