Wer eine Immobilie finanziert, denkt oft langfristig – doch viele Darlehensverträge laufen mit einer Zinsbindung von nur zehn oder 15 Jahren. Danach steht die sogenannte Anschlussfinanzierung an: Die Restschuld muss neu verhandelt und finanziert werden.
Was früher oft mit einem Aufatmen verbunden war – weil die Zinsen bei Anschlussfinanzierungen lange Zeit günstiger waren als beim ursprünglichen Kredit – hat sich inzwischen deutlich verändert:
📈 Steigende Zinsen bringen neue Herausforderungen
Wer etwa im Jahr 2015 ein Darlehen mit zehnjähriger Laufzeit abgeschlossen hat, sieht sich 2025 mit einem deutlich höheren Zinssatz konfrontiert. Das kann bedeuten:
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Höhere monatliche Raten
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Längere Rückzahlungsdauer
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Größerer finanzieller Druck
BaFin-Tipp: Frühzeitig handeln schützt vor Überraschungen
Die BaFin rät allen Immobilienbesitzerinnen und -besitzern, deren Zinsbindung bald ausläuft, dazu, sich frühzeitig mit der Anschlussfinanzierung zu befassen:
✅ Bauzinsen beobachten
✅ Beratungstermine mit Banken vereinbaren
✅ Konditionen vergleichen
✅ Optionen realistisch bewerten
Wer früh aktiv wird, kann gezielter verhandeln – und oft bessere Konditionen sichern.
BaFin-Studie zeigt: Nicht jede Anschlussfinanzierung klappt reibungslos
In einer Untersuchung der BaFin berichteten einige Verbraucherinnen und Verbraucher davon, dass sie Absagen bei Konditionsanfragen oder Kreditanträgen erhalten haben. Das verdeutlicht:
🔍 Eine Anschlussfinanzierung ist kein Selbstläufer.
Was tun bei Unsicherheit?
Wenn Sie Sorge haben, dass Ihre Anschlussfinanzierung scheitern könnte, suchen Sie frühzeitig Hilfe – sei es bei Ihrer Bank, einer Verbraucherzentrale oder einem unabhängigen Finanzberater.
📘 Mehr Informationen und hilfreiche Tipps bietet die BaFin-Verbraucherinformation zur Anschlussfinanzierung auf ihrer Website:
➡️ www.bafin.de/verbraucher
💡 Frühzeitige Vorbereitung kann bares Geld sparen – und Ihre Immobilie absichern.