Das Bundeskabinett hat eine Verlängerung des Bundeswehreinsatzes im Irak beschlossen. Demnach sollen bis zu 500 deutsche Soldaten bis zum 31. Januar 2026 im Land stationiert bleiben, um die irakischen Streit- und Sicherheitskräfte zu trainieren und im Kampf gegen den Islamischen Staat (IS) zu unterstützen. Der Einsatz zielt darauf ab, die Stabilität des Irak zu sichern und das Wiedererstarken des IS zu verhindern, der in den letzten Jahren in der Region an Einfluss gewonnen hat.
Die Verlängerung des Mandats ist von zentraler sicherheitspolitischer Bedeutung, da der Irak trotz seiner Fortschritte im Kampf gegen den IS weiterhin mit instabilen politischen Verhältnissen und internen Spannungen zu kämpfen hat. Die deutsche Regierung sieht den Einsatz als Beitrag zur internationalen Sicherheitsarchitektur und zur Stabilisierung des Nahen Ostens. Kritiker bemängeln jedoch, dass das Mandat einer klaren Exit-Strategie bedarf, um zu verhindern, dass sich die Bundeswehr langfristig in der Region festsetzt.