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Sturm „Bram“ trifft Irland und Großbritannien mit voller Wucht – Stromausfälle, Flugchaos und Überschwemmungen

ThomasWolter (CC0), Pixabay

Ein schwerer atlantischer Wintersturm mit dem Namen „Bram“ hat Irland und Teile Großbritanniens in der Nacht und am Morgen massiv getroffen. Heftige Regenfälle, orkanartige Böen und großflächige Überschwemmungen sorgten für Chaos im Verkehr, Stromausfälle und erhebliche Schäden an der Infrastruktur.

Mehr als 50.000 Haushalte ohne Strom – Zahl könnte weiter steigen

Besonders schwer erwischte es Irland:
Das Energieunternehmen ESB Networks meldete zeitweise über 50.000 betroffene Haushalte, Betriebe und landwirtschaftliche Einrichtungen, die ohne Strom waren.

Techniker arbeiteten unter schwierigen Bedingungen daran, Leitungen zu reparieren und umgestürzte Bäume zu entfernen, die vielerorts Stromleitungen beschädigt hatten. Das Unternehmen warnte jedoch, dass es im Tagesverlauf zu weiteren Ausfällen kommen könne, da der Sturm noch nicht vollständig abgeklungen sei.

Flugverkehr stark beeinträchtigt – 91 Flüge in Dublin gestrichen

Auch der internationale Flugverkehr kam ins Wanken.
Der Flughafen Dublin teilte auf X (ehemals Twitter) mit, dass 91 Flüge gestrichen wurden – sowohl Ankünfte als auch Abflüge.

Reisende mussten mit langen Wartezeiten rechnen; zahlreiche Maschinen wurden umgeleitet oder verspätet abgefertigt. Viele Passagiere verbrachten Stunden im Terminal, da Wetterdienste wegen heftiger Windböen dringende Sicherheitswarnungen herausgaben.

Großbritannien ebenfalls betroffen: Straßen überflutet, Bahnstrecken gesperrt

Über der Irischen See hinweg erreichte „Bram“ auch Teile von Wales, Schottland und Nordengland. Dort wurden Windgeschwindigkeiten von mehr als 100 km/h gemessen.

Die Folgen:

  • Überflutete Straßen und Küstenabschnitte

  • Störungen im Bahnverkehr, darunter Streckensperrungen wegen umgestürzter Bäume

  • Schäden an Häusern und Dächern

  • Lokale Behörden riefen zu Vorsicht auf und warnten vor nicht notwendigen Reisen

Meteorologen berichteten, dass „Bram“ eine ungewöhnlich aktive Sturmbahn für diese Jahreszeit markiere. Die Kombination aus Regenfronten und Wind sei für viele Regionen „herausfordernd bis gefährlich“.

Meteorologen warnen: Gefahr noch nicht gebannt

Der irische Wetterdienst Met Éireann sowie der britische Met Office gaben mehrere Unwetterwarnungen heraus – teilweise auf der höchsten Warnstufe.

Voraussagen zufolge könnten:

  • weitere Starkregenfälle,

  • Küstenüberschwemmungen,

  • und orkanartige Windböen

noch bis in den Abend hinein auftreten.

Einige Schulen in Irland blieben vorsorglich geschlossen, Notdienste meldeten hunderte Einsätze innerhalb weniger Stunden.

Bilanz: Ein Sturm, der die Infrastruktur an ihre Grenzen bringt

Sturm „Bram“ zeigt erneut, wie verwundbar die irisch-britischen Inseln gegenüber extremen Wetterlagen sind. Ob Stromausfälle, Verkehrschaos oder Schäden an Gebäuden – die Auswirkungen dürften in den kommenden Tagen weiter zu spüren sein.

Die Behörden raten der Bevölkerung weiterhin zur Vorsicht und stellen sich auf umfangreiche Aufräumarbeiten ein, sobald sich die Lage beruhigt.

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