Einmal mehr ist es Telefonbetrügern gelungen, eine ältere Frau um ihr Erspartes zu bringen. Im Vogtland wurde eine Seniorin Opfer eines dreisten Betrugsanrufs – der Schaden: 130.000 Euro.
Nach Angaben der Polizei erhielt die Frau einen Anruf von einer angeblichen Mitarbeiterin ihrer Bank. Diese gab vor, Unregelmäßigkeiten auf dem Konto festgestellt zu haben. Um das Geld „in Sicherheit“ zu bringen, solle die Frau ihr Vermögen auf ein anderes Konto überweisen. Der Anrufer klang überzeugend, kannte persönliche Daten und sprach ruhig und professionell – ein klassisches Merkmal solcher Täuschungsmanöver.
In dem Glauben, ihr Geld vor einem angeblichen Hackerangriff zu schützen, überwies die Frau daraufhin in mehreren Tranchen insgesamt 130.000 Euro auf verschiedene Konten. Erst als Tage später keine Rückmeldung kam und sie erneut Kontakt zur echten Bank aufnahm, flog der Betrug auf.
Die Polizei ermittelt nun wegen Betrugs und Geldwäsche, doch die Spur des Geldes verliert sich vermutlich im Ausland.
⚠️ Polizei warnt vor professionellen Betrugsmaschen
Die Täter gehen oft sehr geschickt vor:
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Sie nutzen gefälschte Telefonnummern, die scheinbar von Banken, Polizei oder Behörden stammen.
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Sie sprechen ruhig, geben sich seriös und erzeugen psychischen Druck, damit die Opfer rasch handeln.
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Häufig fordern sie Überweisungen, Bargeldübergaben oder den Zugriff auf Onlinebanking-Daten.
Die Polizei rät eindringlich:
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Am Telefon niemals persönliche Daten, Kontonummern oder Passwörter preisgeben.
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Keine Überweisungen tätigen, wenn Zweifel bestehen.
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Sofort auflegen und über die offizielle Telefonnummer der Bank oder Polizei zurückrufen.
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Angehörige informieren, wenn ungewöhnliche Anrufe eingehen.
Dieser Fall zeigt erneut, wie perfide Telefonbetrüger mittlerweile vorgehen. Besonders ältere Menschen geraten ins Visier – oft mit verheerenden Folgen. Die Polizei appelliert an Familien, über solche Maschen zu sprechen, um weitere Opfer zu verhindern.