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Kirchen rüsten auf: Gemeinden verstärken Schutz vor Vandalismus und Einbrüchen

katigori (CC0), Pixabay

Immer mehr Kirchengemeinden in Deutschland sehen sich gezwungen, ihre Gotteshäuser besser zu schützen. Der Grund: Einbrüche, Vandalismus und Verwüstungen belasten die Gemeinden nach wie vor stark – und verursachen nicht nur finanzielle Schäden, sondern treffen die Gläubigen auch emotional.

Wie eine Umfrage des Evangelischen Pressedienstes unter den 47 evangelischen Landeskirchen und katholischen Bistümern ergab, greifen viele Gemeinden inzwischen zu verstärkten Schutzmaßnahmen. Dazu gehören regelmäßige Kontrollen durch Ehrenamtliche, aber auch moderne Überwachungstechnik wie Kameras oder Bewegungsmelder.

Zudem setzen Kirchen zunehmend auf bauliche Sicherungen. Gitter vor Fenstern, stabilere Türen oder zusätzliche Schlösser sollen verhindern, dass Eindringlinge überhaupt eine Chance bekommen.

Trotzdem bleibt die Lage angespannt: Beschaffungskriminalität, bei der Täter gezielt nach Geld oder Wertgegenständen suchen, ist weiterhin ein großes Problem. Auch mutwillige Zerstörung von Inventar oder Schmierereien an den Fassaden gehören vielerorts zum traurigen Alltag.

Die Gemeinden hoffen, dass die zusätzlichen Maßnahmen nicht nur Schäden verhindern, sondern auch ein abschreckendes Signal setzen. Denn Kirchen sollen Orte der Offenheit und des Friedens bleiben – und keine Schauplätze von Gewalt und Zerstörung.

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