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Update: Mexikanisches Marineschulschiff kollidiert mit Brooklyn Bridge: Zwei Tote und zahlreiche Verletzte
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Update: Mexikanisches Marineschulschiff kollidiert mit Brooklyn Bridge: Zwei Tote und zahlreiche Verletzte

geralt (CC0), Pixabay

Am 17. Mai kam es zu einem schweren Unfall, als das mexikanische Marineschulschiff Cuauhtémoc mit der Brooklyn Bridge kollidierte. Bei dem Vorfall starben zwei Seeleute, und mehr als ein Dutzend weitere Personen wurden verletzt, darunter drei Schwerverletzte. Die genauen Ursachen des Unfalls werden derzeit untersucht.

Videos im Internet zeigen, wie die Cuauhtémoc mit ihren 147 Fuß hohen, hell erleuchteten Masten auf die ikonische Brücke zufährt. Die Masten konnten die hohe Bogenkonstruktion der Brücke nicht passieren und wurden beim Aufprall abgeschert. Seeleute in weißen Uniformen hingen nach dem Zusammenstoß an den Querbalken des Schiffes. Augenzeugen am Fuß der Brücke, in der Nähe des South Street Seaport von New York City, flohen in Panik.

Das mexikanische Militär bestätigte auf sozialen Medien, dass von den 277 Personen an Bord zwei ums Leben kamen und 22 verletzt wurden. Der US-Botschafter in Mexiko, Ronald Johnson, äußerte sein Mitgefühl und sicherte Unterstützung zu.

Die Unfallursache ist noch unklar. Die National Transportation Safety Board (NTSB) hat ein Ermittlungsteam zur Unfallstelle geschickt, und auch die mexikanische Marine führt eine eigene Untersuchung durch. Mexikos Präsidentin Claudia Sheinbaum erklärte, dass die Cuauhtémoc kurz vor der Kollision gegen 20:20 Uhr Ortszeit einen Stromausfall hatte. Dennoch blieben die dekorativen Lichter auf den Masten eingeschaltet.

Nach ersten Erkenntnissen sollte die Cuauhtémoc eigentlich den New Yorker Hafen in Richtung Süden verlassen und nach Island weiterfahren. Stattdessen steuerte das Schiff in die falsche Richtung und passierte die Brücke. Die Brooklyn Bridge, ein beliebtes Touristenziel, das 1883 fertiggestellt wurde, blieb weitgehend unbeschädigt. Nach einer vorläufigen Inspektion wurde der Verkehr in beide Richtungen wieder freigegeben.

Bei den Todesopfern handelt es sich um eine weibliche Kadettin und einen männlichen Marineangehörigen, wie Präsidentin Sheinbaum mitteilte. Einige der verletzten Kadetten befinden sich laut New Yorker Polizei weiterhin in kritischem Zustand.

Alle drei Masten des Schiffes wurden bei der Kollision schwer beschädigt. Die Cuauhtémoc liegt derzeit am Pier 36 am East River vor Anker. Die Küstenwache hat eine Sicherheitszone von etwa 50 Metern rund um das Schiff eingerichtet, und der kommerzielle Verkehr in diesem Bereich wurde vorübergehend eingestellt.

Die Cuauhtémoc ist ein 300 Fuß langes, stahlbeplanktes Dreimastschiff, das 1982 in Dienst gestellt wurde. Das Schiff, benannt nach dem letzten aztekischen Kaiser, dient als diplomatisches Symbol Mexikos und repräsentiert das Land bei internationalen Veranstaltungen.

Die Ermittlungen dauern an, um die genaue Unfallursache zu klären und mögliche technische Defekte oder Navigationsfehler zu untersuchen.

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