Ein unglaubliches Überlebensdrama auf dem Pazifik hat ein glückliches Ende gefunden: Nach mehr als 50 Tagen auf offener See sind fünf Fischer von einem Thunfischkutter entdeckt und schließlich von der ecuadorianischen Küstenwache in Sicherheit gebracht worden.
Die drei Männer aus Peru und zwei aus Kolumbien waren Mitte März von der Bucht Pucusana, südlich von Perus Hauptstadt Lima, zu einem Fischfang aufgebrochen. Kurz nach dem Ablegen versagte jedoch der Generator ihres Bootes – ohne Strom, Navigationssystem oder funktionierenden Antrieb waren sie fortan den Strömungen des Pazifiks ausgeliefert.
Wochen voller Hoffnung, Hunger und Hilflosigkeit
Über 50 Tage lang trieben sie ziellos durch den Ozean – mit knappen Vorräten, unter sengender Sonne und der ständigen Ungewissheit, ob je Hilfe kommen würde. Wie sie überleben konnten, ist noch nicht vollständig bekannt. Solche Geschichten berichten oft von Regenwasser, Notrationen oder improvisiertem Fischfang unter schwierigsten Bedingungen.
Ein Thunfischkutter entdeckte die völlig entkräfteten Männer schließlich und schlug sofort Alarm. Ein Boot der ecuadorianischen Küstenwache brachte die Schiffbrüchigen zur Marinebasis San Cristobal auf den Galapagosinseln. Die Marine bestätigte den Vorfall und sprach von einem „Wunder der Ausdauer und Hoffnung“.
Erste medizinische Untersuchungen an Land
Die Fischer wurden nach ihrer Ankunft medizinisch untersucht. Ihren Umständen entsprechend sollen sie in stabiler Verfassung sein, wenn auch deutlich geschwächt und dehydriert. Die Behörden kümmern sich nun um die Rückführung der Männer in ihre Heimatländer.
Ein Ausnahmefall mit glücklichem Ausgang
Immer wieder geraten kleine Fischerboote auf dem Pazifik in Seenot – oft mit tragischem Ausgang. Dass diese fünf Männer überlebten, grenzt an ein Wunder. Ihre Geschichte ist ein bewegendes Zeugnis von Widerstandskraft, Teamgeist und schierer Hoffnung auf Rettung.