Der britische Bergsteiger Kenton Cool hat zum 19. Mal den Gipfel des Mount Everest erreicht und damit seinen eigenen Rekord weiter ausgebaut. Der 51-Jährige ist damit der nicht-sherpische Mensch mit den meisten Everest-Besteigungen in der Geschichte des Bergsteigens.
Cool hatte den 8.849 Meter hohen Gipfel im Himalaya erstmals im Jahr 2004 erklommen. Seither gehört er zur Elite der Höhenbergsteiger und ist regelmäßig als Expeditionsleiter unterwegs. Seine jüngste Besteigung markiert einen weiteren Meilenstein in seiner Karriere – und im westlichen Alpinismus insgesamt.
Der absolute Rekordhalter bleibt jedoch Kami Rita Sherpa aus Nepal: Der 54-jährige Bergführer hat den Everest mittlerweile 30 Mal erfolgreich bestiegen – eine Leistung, die ihn zur Legende unter den Sherpas macht.
Der Mount Everest wird trotz seiner Gefahren jedes Jahr von Hunderten ambitionierten Bergsteigern besucht. Die Hauptsaison liegt traditionell im Mai, wenn stabile Wetterbedingungen die Besteigung am wahrscheinlichsten machen.