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AOK warnt vor Phishing-Mail mit angeblicher Beitragsrückerstattung

FuchZ23 (CC0), Pixabay

Kriminelle verschicken derzeit E-Mails im Namen der AOK und locken mit einer angeblichen Rückerstattung von 324,90 Euro. Tatsächlich handelt es sich um einen Phishing-Versuch, mit dem persönliche Daten und Zahlungsinformationen abgegriffen werden sollen.

In der betrügerischen Nachricht wird behauptet, die Krankenkasse habe die Beitragszahlungen neu berechnet und aufgrund eines langjährigen Versichertenstatus eine Rückerstattung in Höhe von 324,90 Euro ermittelt. Die Auszahlung auf das hinterlegte Girokonto sei angeblich fehlgeschlagen.

Um das Geld dennoch zu erhalten, sollen die Empfänger die Rückerstattung über die mit ihrem Konto verbundene Bankkarte anfordern. Dazu werden sie aufgefordert, einen Link zu einem angeblich sicheren Kundenportal anzuklicken und ihre Angaben zu bestätigen. Zusätzlich setzen die Betrüger ihre Opfer mit einer Frist von nur sieben Tagen unter Druck.

Mehrere Warnzeichen für Phishing

Die AOK weist darauf hin, dass die E-Mail typische Merkmale eines Phishing-Angriffs aufweist. Dazu gehören eine unpersönliche Anrede, eine unseriöse Absenderadresse sowie das Versprechen einer Geldrückerstattung als Lockmittel. Auch die Aufforderung, sensible Daten über einen Link einzugeben, die kurze Frist und vermeintliche Bearbeitungsnummern sollen den Eindruck einer offiziellen Mitteilung erwecken.

Keine Links anklicken

Empfänger sollten auf die Nachricht keinesfalls reagieren, keine Links öffnen und keine persönlichen oder finanziellen Daten eingeben. Die E-Mail sollte unbeantwortet in den Spam-Ordner verschoben werden.

Wer bei der AOK versichert ist und unsicher ist, ob eine Mitteilung echt ist, sollte Informationen ausschließlich über die offizielle AOK-App, das Kundenportal oder die bekannte Internetseite der Krankenkasse prüfen.

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