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Welche Pfanne ist die beste? Eine Allround-Pfanne gibt es nicht

OpenClipart-Vectors (CC0), Pixabay

Viele Verbraucher wünschen sich eine Pfanne, die für alle Gerichte gleichermaßen geeignet ist. Doch nach Einschätzung der Verbraucherzentrale gibt es die perfekte Allround-Pfanne nicht. Wer möglichst flexibel kochen möchte, sollte auf zwei unterschiedliche Pfannen setzen: eine robuste Edelstahl- oder Gusseisenpfanne für hohe Temperaturen und eine beschichtete Pfanne für empfindliche Speisen.

Gusseisenpfannen gelten als besonders langlebig und überzeugen durch ihre hervorragende Wärmespeicherung. Sie eignen sich ideal zum scharfen Anbraten von Steaks, Bratkartoffeln oder anderen Gerichten, die eine hohe Hitze benötigen. Allerdings sind sie relativ schwer, können rosten und benötigen eine besondere Pflege. Nach dem Gebrauch sollten sie lediglich ausgewischt und leicht eingeölt werden.

Edelstahlpfannen sind ebenfalls äußerst robust und langlebig. Sie eignen sich hervorragend zum Anbraten von Fleisch und Kartoffelgerichten. Allerdings erfordert das Braten etwas Übung, da Lebensmittel bei einer falschen Temperatur leicht anhaften können. Hochwertige Modelle sind zwar teurer, bieten dafür aber eine lange Lebensdauer.

Für empfindliche Lebensmittel wie Fisch, Eier oder Pfannkuchen sind antihaftbeschichtete Pfannen die bessere Wahl. Sie ermöglichen fettarmes Braten und verhindern das Anhaften der Speisen. Klassische Teflonbeschichtungen besitzen eine sehr gute Antihaftwirkung, sollten jedoch nicht überhitzt werden, da bei sehr hohen Temperaturen gesundheitsschädliche Dämpfe entstehen können. Zudem enthalten viele Produkte sogenannte PFAS, die in der Umwelt kritisch bewertet werden. Keramikbeschichtungen gelten als umweltfreundlichere Alternative, verlieren ihre Antihaftwirkung jedoch meist schneller.

Beim Kauf sollten Verbraucher nicht nur auf das Material achten, sondern auch auf eine hochwertige Verarbeitung, einen stabilen Pfannenboden und die Eignung für den jeweiligen Herd. Für Induktionskochfelder muss die Pfanne aus magnetischem Material bestehen. Soll sie auch im Backofen verwendet werden, sind hitzebeständige Griffe erforderlich.

Ebenso wichtig ist die richtige Pflege. Beschichtete Pfannen sollten ausschließlich mit Holz- oder Kunststoffwendern verwendet werden, um die Beschichtung nicht zu beschädigen. Bei Edelstahl- und Gusseisenpfannen sorgt die richtige Handhabung für optimale Bratergebnisse und eine besonders lange Lebensdauer.

Ein weiterer Unterschied besteht bei den Herstellerangaben: Der Hinweis „spülmaschinenfest“ bedeutet, dass das Produkt nach einer entsprechenden DIN-Norm geprüft wurde. Die Bezeichnung „spülmaschinengeeignet“ ist dagegen rechtlich nicht definiert und bietet keine Garantie dafür, dass die Pfanne dauerhaft keinen Schaden nimmt.

Das Fazit der Verbraucherzentrale lautet daher: Wer möglichst vielseitig kochen möchte, ist mit zwei Pfannen am besten ausgestattet – einer Edelstahl- oder Gusseisenpfanne für hohe Temperaturen und einer beschichteten Pfanne für empfindliche Speisen.

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