Wer Hackfleisch auf Vorrat kaufen möchte, sollte beim Einfrieren einen wichtigen Fehler vermeiden: Abgepacktes Hackfleisch gehört nicht in der Originalverpackung ins Gefrierfach. Darauf weisen Verbraucherschützer hin. Der Grund: Verkaufsverpackungen sind in erster Linie für die Lagerung im Kühlschrank ausgelegt und nicht für längere Zeit bei Minustemperaturen.
Beim Einfrieren können die Kunststoffverpackungen spröde oder undicht werden. Beschädigte Verpackungen erhöhen das Risiko von Gefrierbrand, wodurch das Fleisch an Geschmack, Saftigkeit und Qualität verliert. Im ungünstigsten Fall können sich sogar kleine Kunststoffpartikel lösen.
Ein weiterer Nachteil ist die Schutzgasatmosphäre, mit der abgepacktes Hackfleisch im Supermarkt versehen wird. Diese sorgt im Kühlregal für die appetitlich rote Farbe und verlängert die Haltbarkeit. Im Gefrierschrank kann dieses Schutzgas jedoch dazu beitragen, dass das Fett im Hackfleisch schneller ranzig wird und der Geschmack leidet.
Wer Hackfleisch einfrieren möchte, sollte es deshalb möglichst direkt nach dem Einkauf aus der Verkaufsverpackung nehmen und portionsweise in geeignete Gefrierbeutel oder gefriergeeignete Behälter umfüllen. Vor dem Verschließen sollte möglichst viel Luft aus der Verpackung entfernt werden. Anschließend das Einfrierdatum notieren und das Fleisch zügig einfrieren.
So bleibt Hackfleisch länger von guter Qualität und kann bei Bedarf sicher und portionsgerecht wieder aufgetaut und verarbeitet werden.