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DJE Gold & Stabilitätsfonds 2025: Starke Rendite dank Goldboom – attraktive Stabilität mit erhöhten Kosten

geralt (CC0), Pixabay

Aus Anlegersicht präsentiert sich der DJE Gold & Stabilitätsfonds im Geschäftsjahr 2025 als ein sehr erfolgreiches Mischfonds-Konzept mit klarem Fokus auf Werterhalt und Krisenresistenz. Die Kombination aus physischem Gold, Qualitätsaktien und Anleihen konnte von den außergewöhnlichen Marktbedingungen des Jahres 2025 profitieren und eine deutlich positive Wertentwicklung erzielen.

Positive Aspekte
Überdurchschnittliche Wertentwicklung

Die Anteilklasse PA erzielte eine Jahresrendite von +14,82 %, die kostengünstigere Anteilklasse XP sogar +16,92 %. Damit konnte der Fonds sowohl die Inflation als auch viele klassische Mischfonds deutlich übertreffen. Haupttreiber war die starke Entwicklung des Goldpreises, der 2025 um rund 45 % in Euro bzw. 65 % in US-Dollar stieg.

Erfolgreiche Goldstrategie

Der Fonds hielt während des Jahres rund 29 % des Vermögens in physischem Gold, was sich angesichts geopolitischer Spannungen, Handelskonflikte und eines schwachen US-Dollars als großer Vorteil erwies. Die Goldbestände fungierten nicht nur als Krisenschutz, sondern lieferten auch einen erheblichen Performancebeitrag.

Deutliches Wachstum des Fondsvolumens

Das Nettofondsvermögen stieg von 200,5 Mio. CHF auf 256,4 Mio. CHF, was einem Wachstum von knapp 28 % entspricht. Zusätzlich verzeichnete der Fonds hohe Netto-Mittelzuflüsse von rund 29 Mio. CHF, was auf ein gestiegenes Anlegervertrauen hinweist.

Breite Diversifikation

Die Vermögensstruktur ist ausgewogen:

49,7 % Aktien
17,1 % Anleihen
29,0 % physisches Gold
2,2 % Edelmetall-Zertifikate
1,2 % Liquidität

Diese Aufteilung reduziert das Risiko gegenüber reinen Aktienfonds erheblich.

Hochwertige Aktienauswahl

Das Portfolio enthält zahlreiche Qualitätsunternehmen wie Microsoft, Alphabet, Amazon, NVIDIA, Eli Lilly und Holcim. Dadurch partizipiert der Fonds an langfristigen Wachstums- und Innovationstrends.

Kritische Punkte
Hohe Kostenbelastung

Ein wesentlicher Kritikpunkt sind die Kosten:

TER Anteilklasse PA: 1,79 %
Laufende Kosten PA: 1,80 %
Zusätzliche Performancegebühr: 1,39 %

Allein die Performancegebühr belief sich 2025 auf knapp 3 Mio. CHF. Für langfristige Anleger können diese Kosten die Rendite deutlich schmälern.

Starke Abhängigkeit vom Goldpreis

Der außergewöhnlich starke Goldpreisanstieg war einer der wichtigsten Renditetreiber des Jahres. Sollte sich der Goldmarkt in den kommenden Jahren schwächer entwickeln, dürfte es für den Fonds schwieriger werden, ähnliche Ergebnisse zu erzielen.

Währungsrisiken

Obwohl der Fonds in Schweizer Franken geführt wird, investiert er weltweit und hält erhebliche Positionen in US-Dollar, Euro und anderen Fremdwährungen. Der Bericht weist ausdrücklich auf negative Währungseffekte im Anleihensegment hin.

Hohe Konzentration auf Rohstoffwerte

Neben dem physischen Gold investiert der Fonds zusätzlich in zahlreiche Gold- und Rohstoffunternehmen. Dadurch erhöht sich die Abhängigkeit von der Entwicklung des Rohstoffsektors.

Bewertung aus Anlegersicht

Der DJE Gold & Stabilitätsfonds hat im Jahr 2025 eindrucksvoll bewiesen, dass sein Konzept aus Gold, Qualitätsaktien und Anleihen in unsicheren Marktphasen funktionieren kann. Besonders Anleger, die Wert auf Vermögensschutz, Inflationsabsicherung und Krisenresistenz legen, finden hier ein überzeugendes Produkt.

Die Kehrseite sind jedoch die vergleichsweise hohen Kosten und die starke Abhängigkeit vom Goldmarkt. Für langfristig orientierte Anleger erscheint daher insbesondere die günstigere Anteilklasse XP attraktiver als die PA-Tranche.

Gesamturteil: 8,5 von 10 Punkten

Stärken:

Hohe Rendite 2025
Sehr gute Diversifikation
Starker Inflations- und Krisenschutz
Solides Fondswachstum

Schwächen:

Hohe Gebühren
Abhängigkeit vom Goldpreis
Währungsrisiken

Für sicherheitsorientierte Anleger mit langfristigem Anlagehorizont bleibt der Fonds trotz der Kosten ein interessantes Instrument zur Stabilisierung eines breit aufgestellten Vermögensportfolios.

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