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Starke Rendite, aber hohe Kosten und deutliche Rohstoff-/Zielfonds-Prägung

geralt (CC0), Pixabay

Aus Anlegersicht zeigt der efv-Perspektive-Fonds III für 2025 ein sehr positives Anlagejahr. Die Wertentwicklung lag nach BVI-Methode bei +14,07 %, der Anteilwert stieg von 40,88 EUR auf 46,63 EUR. Damit setzte sich die positive Entwicklung der letzten Jahre fort.

Positiv hervorzuheben ist die breite Streuung über zahlreiche Zielfonds, Regionen und Anlagethemen. Der Fonds ist mit 91,81 % Wertpapierquote klar wachstumsorientiert investiert. Besonders auffällig ist der hohe Anteil an Investmentfonds mit 76,18 % sowie die Beimischung von Gold und Silber über Zertifikate mit 15,62 %. Das kann in unsicheren Marktphasen stabilisierend wirken, erhöht aber auch die Abhängigkeit von Rohstoffpreisen.

Ein kritischer Punkt sind die Kosten. Die TER von 2,83 % ist hoch. Zusätzlich fiel eine performanceabhängige Vergütung von 1,21 % an. Für Anleger bedeutet das: Der Fonds muss dauerhaft überdurchschnittliche Ergebnisse erzielen, um diese Kostenbelastung zu rechtfertigen.

Auch die Mittelbewegung ist gemischt zu bewerten. Trotz guter Performance gab es einen Netto-Mittelabfluss von rund 1,27 Mio. EUR. Anleger haben also mehr Anteile zurückgegeben als neu gekauft. Das Fondsvermögen stieg dennoch auf 19,94 Mio. EUR, hauptsächlich wegen des starken Anlageergebnisses.

Die Ertragslage zeigt, dass der Fonds weniger durch laufende Erträge, sondern vor allem durch Kursgewinne getragen wurde. Der ordentliche Nettoertrag war mit -499.483,74 EUR negativ. Das Jahresergebnis von 2,52 Mio. EUR entstand überwiegend aus realisierten und nicht realisierten Kursgewinnen.

Das Risikoprofil bleibt erhöht. Der Fonds ist stark marktpreisabhängig, investiert überwiegend in Zielfonds und enthält Zertifikate mit Emittentenrisiko. Zusätzlich nennt der Bericht geopolitische Unsicherheiten, Zölle, Rohstoffmärkte und geldpolitische Entscheidungen als Belastungsfaktoren.

Fazit:
Der efv-Perspektive-Fonds III lieferte 2025 eine überzeugende Rendite und zeigt eine klare wachstumsorientierte Ausrichtung. Für langfristig orientierte Anleger kann der Fonds interessant sein, wenn sie Schwankungen akzeptieren. Kritisch bleiben jedoch die hohen Kosten, der negative ordentliche Nettoertrag und die Abhängigkeit von Zielfonds, Rohstoffen und Marktstimmung.

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