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Glatteis und Schnee: Diese Regionen müssen mit den größten Einschränkungen rechnen

OpenIcons (CC0), Pixabay

Ab Sonntagabend verschärft sich die Wetterlage deutlich. Während im Osten gefährlicher Eisregen für spiegelglatte Straßen sorgt, breitet sich gleichzeitig kräftiger Schneefall über große Teile Deutschlands aus.

Akute Glättegefahr: Eisregen trifft viele Regionen zum Berufsverkehr

Ab Sonntagabend breitet sich eine akute Glättegefahr durch überfrierenden Regen von Süden und Osten aus. Besonders betroffen sind Sachsen, Berlin, Brandenburg und Vorpommern. Dort werden Straßen, Brücken und Gehwege innerhalb kurzer Zeit spiegelglatt. In Brandenburg und Berlin hält die Gefahr bis in den Montagmorgen an und fällt zeitlich mit dem Berufsverkehr zusammen.

In der Nacht erreichen die Glättebedingungen ihren Höhepunkt: Niederschlag fällt bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt und gefriert sofort auf dem Boden. Schon geringe Mengen Eisregen können zu massiven Verkehrsbehinderungen, Unfällen sowie Ausfällen im Bahn- und Busverkehr führen. Auch in Teilen der Mitte und des Südens besteht örtlich Glätterisiko, insbesondere dort, wo Regen in Schnee übergeht.

Die größte Gefahr geht nicht von großen Schneemengen aus, sondern von der unklaren Übergangszone zwischen Regen, Schnee und Eis, die lokal sehr unterschiedliche und schwer vorhersehbare Straßenverhältnisse verursacht. Autofahrer und Fußgänger sollten unnötige Wege vermeiden und mit erheblichen Einschränkungen rechnen.

Starke Schneefallgebiete sind:

  • Norddeutschland: Hamburg, Niedersachsen sowie später auch Teile von Schleswig-Holstein

  • Mitte: Hessen, Thüringen, Sachsen-Anhalt, Franken

  • Süden: Bayern und Baden-Württemberg (bereits ab Sonntagnachmittag)

  • Nordwest und Westen: zeitweise auch NRW und nördliches Hessen, vor allem in den Morgenstunden am Montag

In diesen Regionen sind bis zu 10 Zentimeter Neuschnee möglich, in höheren Lagen teils mehr. Am Montagmorgen liegt der Schwerpunkt des Schneefalls vor allem im Norden, während im Süden und in der Mitte Schneefall allmählich nachlässt.

Besonders problematisch ist die Lage dort, wo Regen zunächst fällt und anschließend in Schnee übergeht. Diese Übergangszonen führen zu extremer Glätte, selbst bei moderaten Schneemengen. In Kombination mit Temperaturen bis minus sieben Grad drohen flächige Verkehrsbehinderungen, Ausfälle im öffentlichen Verkehr und ein hohes Unfallrisiko.

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