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Elfjähriger tötet Vater in den USA – Ermittler sehen Zusammenhang mit Streit um Spielekonsole

Peggychoucair (CC0), Pixabay

In den USA ermittelt die Polizei gegen einen elfjährigen Jungen, der seinen Vater getötet haben soll. Der Vorfall ereignete sich im Bundesstaat Pennsylvania und sorgt landesweit für Entsetzen. Nach übereinstimmenden Medienberichten hatte es zuvor einen Streit gegeben, weil der Vater dem Kind die Spielekonsole weggenommen hatte.

Die Polizei wurde in den frühen Morgenstunden zu einem Wohnhaus in der Gemeinde Duncannon gerufen. Dort fanden die Beamten den 42-jährigen Familienvater leblos in seinem Bett. Der Junge soll unmittelbar nach dem Geschehen selbst Alarm geschlagen und gegenüber seiner Mutter sowie der Polizei angegeben haben, für den Tod seines Vaters verantwortlich zu sein.

Nach Angaben der Ermittler hatte der Elfjährige den Schlüssel zu einem Waffenschrank gefunden und sich Zugang zu einer Schusswaffe verschafft. In einer ersten Befragung erklärte er, er sei wütend gewesen und habe nicht über die Folgen seines Handelns nachgedacht. Gegen den Jungen wird nun wegen eines Tötungsdelikts ermittelt, er befindet sich in behördlicher Obhut.

Der Fall wirft erneut Fragen zur sicheren Aufbewahrung von Waffen in Haushalten mit Kindern auf. Behörden und Experten betonen, wie wichtig es ist, Schusswaffen unzugänglich und getrennt von Munition zu verwahren, um solche Tragödien zu verhindern.

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