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Gedämpfte Stimmung im Handel: Vorweihnachtsgeschäft verläuft schleppend

Bellahu123 (CC0), Pixabay

Der Start ins diesjährige Weihnachtsgeschäft verläuft für den deutschen Einzelhandel bisher enttäuschend. Laut einer aktuellen Umfrage des Handelsverbandes Deutschland (HDE) unter 300 Unternehmen verzeichnen viele Händler bereits vor dem ersten Advent sinkende Umsätze und geringere Kundenzahlen im Vergleich zum Vorjahr.

Insbesondere in Innenstädten bleiben die Käuferströme bislang aus. Händler klagen über zurückhaltendes Konsumverhalten, gestiegene Lebenshaltungskosten und die anhaltende Unsicherheit vieler Verbraucher. „Die Frequenz in den Läden ist spürbar geringer als erhofft“, so ein Sprecher des HDE. Auch spontane Einkäufe seien rückläufig, viele Kunden kämen gezielt und mit kleinem Budget.

Ein Hoffnungsschimmer: Der heutige verkaufsoffene Sonntag markiert für viele Städte die heiße Phase des Weihnachtsgeschäfts. In Mitteldeutschland öffnen unter anderem Leipzig, Dresden, Halle, Magdeburg, Weimar und Suhl ihre Geschäfte für den vorweihnachtlichen Bummel. Der Einzelhandel hofft, dass der besondere Einkaufstag zumindest kurzfristig für ein Umsatzplus sorgt.

Trotz Lichterglanz und Adventsatmosphäre zeigt sich: Die Konsumlaune in Deutschland bleibt verhalten – und der Handel steht unter Druck, kreative Wege zu finden, um Kunden doch noch zum Kauf zu bewegen.

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