Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) schlägt Alarm: Unter den Domains venorina.com und renovile.org kursiert ein angeblich offizielles Krypto-Projekt der Bundesrepublik Deutschland – in Wahrheit handelt es sich jedoch um eine professionell organisierte Betrugskampagne, die sogar den Namen des Bundesfinanzministers missbraucht.
🔹 Was behaupten die betrügerischen Seiten?
Die Betreiber der Seiten geben vor, Venorina sei ein staatlich unterstütztes Projekt des Bundesministeriums der Finanzen (BMF). Nutzer sollen glauben, dass der Handel mit Kryptowerten dort offiziell gefördert und besonders sicher sei.
Die Realität:
➡️ Ein solches Projekt existiert nicht.
➡️ Die Bundesrepublik hat keinerlei Verbindung zu Venorina oder renovile.org.
➡️ Es handelt sich klar um einen Krypto-Scam, der durch die Verwendung staatlicher Symbole und Namen besonders glaubwürdig wirken soll.
🔹 Missbrauch des Namens des Bundesfinanzministers
Die Betrüger setzen gezielt auf die Autorität des Amtes: Der Name des amtierenden Bundesfinanzministers wird missbräuchlich verwendet, um Seriosität vorzutäuschen und Anleger in Sicherheit zu wiegen. Dies ist eine inzwischen verbreitete Masche im Bereich der Krypto-Betrugsplattformen.
🔹 Ermittlungen stehen noch am Anfang
Die BaFin weist darauf hin, dass erst zu Beginn der Ermittlungen steht. Bislang ist wenig über die Hintermänner bekannt. Es deutet jedoch vieles darauf hin, dass es sich um ein international koordiniertes Netzwerk handelt, das professionell gestaltete Websites betreibt, falsche Garantien ausgibt und mit aggressiven Marketingmethoden arbeitet.
🔹 Wichtiger Hinweis: Finanzdienstleistungen brauchen BaFin-Erlaubnis
In Deutschland gilt:
Wer Finanz- oder Wertpapierdienstleistungen anbietet, muss eine BaFin-Erlaubnis besitzen.
Viele Betrugsseiten operieren jedoch ohne jede Genehmigung.
Ein schneller Sicherheitscheck ist über die Unternehmensdatenbank der BaFin möglich, in der alle lizenzierten Anbieter gelistet sind.
🔹 Rechtsgrundlage der Warnung
Die offizielle BaFin-Meldung stützt sich auf § 37 Absatz 4 Kreditwesengesetz (KWG). Dieser Paragraph erlaubt es der Finanzaufsicht, öffentlich vor illegalen oder irreführenden Finanzangeboten zu warnen.
⚠️ Fazit: Höchste Vorsicht geboten
Venorina ist kein staatliches Projekt, sondern eine professionelle Betrugsplattform, die gezielt das Vertrauen deutscher Anleger ausnutzen will. Wer bereits Geld investiert hat oder kontaktiert wurde, sollte:
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keine weiteren Zahlungen leisten,
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keinerlei persönliche Daten weitergeben,
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Beweise sichern (E-Mails, Screenshots, Nummern),
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und sich an Verbraucherzentralen, Polizei oder einen Fachanwalt wenden.
Die BaFin wird regelmäßig aktualisierte Hinweise veröffentlichen, sobald neue Erkenntnisse vorliegen.