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Giftige Gase statt Grillduft: 13 Verletzte nach Grillfeier in Straubing

TechLine (CC0), Pixabay

Was als gesellige Feier begann, endete im Krankenhaus: In der niederbayerischen Stadt Straubing ist eine Grillparty in einer Fahrzeughalle am Freitagabend beinahe zur Tragödie geworden. 13 Menschen mussten nach einer Kohlenmonoxidvergiftung ärztlich behandelt werden, zwei von ihnen erlitten schwere Rauchgasvergiftungen.

Nach Angaben der Polizei hatten sich die Gäste in der Halle versammelt, um gemeinsam zu grillen – offenbar ohne sich der tödlichen Gefahr bewusst zu sein. Als plötzlich mehrere Personen über Schwindel, Kopfschmerzen und Übelkeit klagten, verständigte jemand den Rettungsdienst. Ein Mann wurde bewusstlos aufgefunden, Einsatzkräfte der Feuerwehr brachten ihn ins Freie und leiteten sofort Erste-Hilfe-Maßnahmen ein.

Die übrigen Gäste wurden ebenfalls medizinisch untersucht – bei elf von ihnen stellten Ärzte erhöhte Kohlenmonoxidwerte im Blut fest. Alle Verletzten kamen in umliegende Krankenhäuser.

Warum überhaupt in der geschlossenen Fahrzeughalle gegrillt wurde, ist noch unklar. Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen. Fachleute warnen immer wieder vor der unsichtbaren Gefahr durch Kohlenmonoxid: Das Gas ist farb-, geruch- und geschmacklos, kann sich in geschlossenen Räumen schnell ansammeln und bereits in geringen Mengen lebensgefährlich wirken.

Nur durch das rasche Eingreifen der Rettungskräfte sei Schlimmeres verhindert worden, heißt es. Für die Beteiligten dürfte der Abend jedenfalls zu einer eindringlichen Lektion über die Risiken offener Feuerstellen geworden sein.

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