Fertig-Maultaschen gehören in vielen Haushalten fest zum Speiseplan – doch was steckt wirklich in den beliebten Teigtaschen? Das Verbrauchermagazin Ökotest hat 20 Produkte getestet und dabei ein deutliches Qualitätsgefälle zwischen Bio-Maultaschen und konventioneller Ware festgestellt.
Das Ergebnis: Bio-Produkte überzeugten fast durchweg, viele erhielten die Note „sehr gut“. In mehreren konventionellen Maultaschen dagegen fanden die Tester erhöhte Pestizidrückstände, übermäßige Salzgehalte und umstrittene Zusatzstoffe. Besonders auffällig: Einige Sorten enthielten bis zu 2,5 Gramm Salz pro 100 Gramm – das entspricht etwa der Hälfte der von der WHO empfohlenen Tagesmenge.
Auch beim Thema Pestizide zeigte sich ein klarer Unterschied: Während die Bio-Produkte frei von Rückständen waren, wiesen mehrere herkömmliche Maultaschen Spuren von Mehrfachrückständen verschiedener Pflanzenschutzmittel auf – laut Ökotest zwar unterhalb der gesetzlichen Grenzwerte, aber dennoch „unnötig und vermeidbar“.
Zudem kritisierte das Magazin, dass viele Hersteller mit „hausgemacht“ oder „traditionell schwäbisch“ werben, obwohl die Zutatenlisten industriell verarbeitete Komponenten wie Aromen, Hefeextrakt oder Phosphate enthalten.
Fazit von Ökotest: Wer Wert auf Gesundheit und Qualität legt, sollte bei Fertig-Maultaschen lieber zu Bio-Produkten greifen – sie enthalten weniger Salz, keine Pestizidrückstände und kommen mit deutlich weniger Zusatzstoffen aus.