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Schlachthof Issing GmbH & Co. KG: Vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet

Mohamed_hassan (CC0), Pixabay

Die Schlachthof Issing GmbH & Co. KG mit Sitz in der Oberen Hauptstraße 39, 97225 Zellingen steht ab sofort unter vorläufiger Insolvenzverwaltung. Das Amtsgericht Würzburg hat im Verfahren mit dem Aktenzeichen IN 390/25 die Sicherung des Unternehmensvermögens angeordnet, um nachteilige Veränderungen zu vermeiden (§ 21 InsO).

Die Gesellschaft wird durch ihre Komplementärin, die Schlachthof Issing Verwaltungs GmbH, vertreten – diese wiederum durch die Geschäftsführer Matthias Issing und Tanja Issing.

Insolvenzverwalter bestellt

Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde Rechtsanwalt Stefan Herrmann, Kanzleiadresse Heinestraße 7 b, 97070 Würzburg, bestellt. Dieser ist ab sofort berechtigt, Einfluss auf sämtliche Verfügungen der Schuldnerin zu nehmen. Auch die Einziehung von Außenständen bedarf ab sofort seiner Zustimmung.

Gerichtliche Anordnung im Überblick:

  • Einschränkung der Verfügungsgewalt: Die Schlachthof Issing GmbH & Co. KG darf nur noch mit Zustimmung des vorläufigen Insolvenzverwalters über ihr Vermögen verfügen.
  • Ziel der Maßnahme: Sicherung der Unternehmenswerte und Prüfung der wirtschaftlichen Verhältnisse zur Vorbereitung eines möglichen Hauptinsolvenzverfahrens.

Weitere Schritte

Die Kanzlei Cornea Franz Rechtsanwälte vertritt die Schuldnerin im Verfahren. Betroffene Gläubiger, Geschäftspartner und Mitarbeitende sollten die öffentliche Bekanntmachung auf www.insolvenzbekanntmachungen.de beachten und ihre Forderungen zum gegebenen Zeitpunkt anmelden.

Das Verfahren stellt einen bedeutenden Schritt für die Zukunft des traditionsreichen Betriebs dar. Ob eine Sanierung möglich ist, bleibt nun unter Aufsicht des vorläufigen Insolvenzverwalters zu klären.

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