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Insolvenzantrag der cp AgrarLand GmbH & Co. KG mangels Masse abgewiesen

Mohamed_hassan (CC0), Pixabay

Aktenzeichen: 38 IN 11/25

Das Amtsgericht Osnabrück hat am 14. Oktober 2025 im Verfahren über den Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das Vermögen der cp AgrarLand GmbH & Co. KG, mit Sitz am Nordhausweg 17 in 49078 Osnabrück, entschieden, den Antrag mangels Masse abzuweisen. Das Unternehmen, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Osnabrück unter der Nummer HRA 208792, wurde durch die cp Pro Business GmbH als Gesellschafterin vertreten, deren Geschäftsführer Carstens Bucksch mit Sitz an der Europastraße 130 in Melle ist.

Mit der Entscheidung des Gerichts ist festgestellt, dass das vorhandene Vermögen der Gesellschaft nicht ausreicht, um die Kosten eines Insolvenzverfahrens zu decken. Eine geordnete Abwicklung im Rahmen eines regulären Insolvenzverfahrens ist somit nicht möglich. Der Beschluss verdeutlicht, dass die wirtschaftliche Lage der cp AgrarLand GmbH & Co. KG keine Grundlage mehr bietet, um die gesetzlichen Anforderungen an die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens zu erfüllen.

Der vollständige Beschluss kann in der Geschäftsstelle des Insolvenzgerichts Osnabrück eingesehen werden. Gegen die Entscheidung steht der Antragstellerin das Rechtsmittel der sofortigen Beschwerde offen. Diese ist innerhalb einer Notfrist von zwei Wochen beim Amtsgericht Osnabrück einzulegen. Maßgeblich für den Beginn der Frist ist die Zustellung oder Verkündung der Entscheidung beziehungsweise deren öffentliche Bekanntmachung.

Mit der Abweisung des Insolvenzantrags mangels Masse geht für das Unternehmen faktisch das Ende seiner wirtschaftlichen Existenz einher. Ob und in welcher Form noch Verhandlungen mit Gläubigern oder etwaige Anschlusslösungen erfolgen, bleibt offen. Das Amtsgericht Osnabrück hat mit seinem Beschluss ein weiteres Kapitel der zunehmend angespannten Lage kleiner und mittlerer Betriebe in der Agrarwirtschaft geschlossen.

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