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Sturmtief legt Verkehr in Europa lahm

Buhaan_ (CC0), Pixabay

Ein kräftiges Sturmtief hat in weiten Teilen Europas den Reiseverkehr massiv beeinträchtigt. In mehreren Ländern kam es zu Flugausfällen, Zugverspätungen und Stromunterbrechungen. Besonders betroffen sind die Niederlande, Großbritannien, Norwegen und Irland.

Am Flughafen Schiphol in Amsterdam mussten laut Betreiber rund 80 ankommende und 70 abgehende Flüge gestrichen werden. Der starke Wind erschwerte Starts und Landungen erheblich, zahlreiche Maschinen wurden zu Ausweichflughäfen umgeleitet.

Auch auf den Britischen Inseln richtete der Sturm erhebliche Schäden an. Umgestürzte Bäume blockierten Straßen, in mehreren Regionen fiel zeitweise der Strom aus. In Irland und im Westen Norwegens meldeten die Behörden teils orkanartige Böen und schwere Regenfälle.

In Deutschland beeinträchtigen Sturmböen vor allem den Fährverkehr zu den Nord- und Ostseeinseln. Zahlreiche Verbindungen wurden aus Sicherheitsgründen gestrichen oder verschoben. Der Deutsche Wetterdienst warnt weiterhin vor starken Winden, insbesondere an den Küsten und im Harz.

Meteorologen gehen davon aus, dass sich das Sturmtief erst im Laufe des Wochenendes abschwächen wird. Bis dahin müssen Reisende in vielen Teilen Europas mit weiteren Beeinträchtigungen rechnen.

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