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Elch Emil erobert das Grenzland – Streifzug durch Bayern und Tschechien

tanrıca (CC0), Pixabay

Ein besonderer Besucher sorgt derzeit im bayerisch-tschechischen Grenzgebiet für Aufsehen: Elch Emil ist wieder unterwegs. Das teilte die Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald mit. Der imposante Einzelgänger wurde zuletzt mehrfach zwischen den Nationalparks Bayerischer Wald und Šumava gesichtet.

Emil hat bereits eine weite Reise hinter sich. Wochenlang war er durch Österreich gewandert, bevor er vor einigen Tagen im Dreiländereck Österreich–Deutschland–Tschechien gesichert wurde. Zum Schutz des Tieres und zur besseren Beobachtung wurde er dabei betäubt und mit einem GPS-Sender am Geweih ausgestattet. So können Forscher nun seine Wanderungen genau verfolgen.

Elche sind in Mitteleuropa nur selten anzutreffen, doch einzelne Tiere verirren sich immer wieder aus dem Norden in südlichere Regionen. Emil scheint sich in den weitläufigen Wäldern der Grenzregion wohlzufühlen – und begeistert mit seiner Reise nicht nur Naturfreunde, sondern auch Wissenschaftler, die sein Verhalten nun genau beobachten können.

Die Nationalparkverwaltung bittet Spaziergänger und Wanderer darum, dem Wildtier nicht zu nahe zu kommen und es nicht zu stören. Elch Emil soll seine Reise möglichst ungestört fortsetzen können – vielleicht bleibt er ja noch ein Weilchen.

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