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Milliarden-Deals für Boeing: Turkish Airlines und Norwegian Air bestellen mehr als 250 Flugzeuge

mehmetkali (CC0), Pixabay

Der US-Flugzeugbauer Boeing hat zwei Großaufträge an Land gezogen, die dem angeschlagenen Konzern frischen Auftrieb geben dürften. Sowohl Turkish Airlines als auch Norwegian Air Shuttle investieren massiv in die Modernisierung und Erweiterung ihrer Flotten – und setzen dabei auf Boeing.

Turkish Airlines setzt auf 787 und 737 Max

Die türkische Fluggesellschaft kündigte an, bis zu 225 Boeing-Maschinen zu kaufen.

  • 75 Dreamliner vom Typ 787 sind bereits fixiert – 50 feste Bestellungen und 25 Optionen.

  • Darüber hinaus seien die Verhandlungen über den Kauf von weiteren 150 Boeing 737 Max abgeschlossen. Diese Großbestellung steht allerdings noch unter Vorbehalt: Sie hängt vom erfolgreichen Abschluss der Gespräche mit dem Triebwerkshersteller CFM International ab.

Für Boeing ist der Deal ein Prestigeerfolg, denn Turkish Airlines gilt als eine der am schnellsten wachsenden Fluggesellschaften weltweit und verfolgt ambitionierte Expansionspläne.

Norwegian Air stockt auf

Auch die norwegische Billigfluglinie Norwegian Air Shuttle bleibt Boeing treu. Sie zog ihre Kaufoption für 30 weitere Boeing 737 Max 8 und erhöht damit ihre Gesamtbestellungen auf 80 Flugzeuge.

Der Schritt verdeutlicht, dass auch in der Low-Cost-Sparte die Nachfrage nach modernen, spritsparenden Flugzeugen steigt.

Signalwirkung für Boeing

Nach Jahren voller Rückschläge – von 737-Max-Groundings über Produktionsprobleme bis hin zu massiven Verspätungen beim 787 Dreamliner – kommt dieser Doppelerfolg für Boeing zum richtigen Zeitpunkt. Die Großaufträge zeigen, dass die Airline-Branche weiterhin Vertrauen in den US-Hersteller hat, obwohl Konkurrent Airbus zuletzt einen deutlichen Vorsprung am Markt gewonnen hatte.

Fazit

Mit den milliardenschweren Bestellungen von Turkish Airlines und Norwegian Air stärkt Boeing seine Position im globalen Flugzeugmarkt. Für die Airlines wiederum sind die Investitionen ein klares Zeichen: Sie bereiten sich auf weiteres Wachstum im internationalen Flugverkehr vor – und auf einen härteren Konkurrenzkampf mit Emirates, Qatar Airways oder Ryanair.

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