Dramatische Szenen beim traditionsreichen Radrennen „Riderman“ im Schwarzwald: In einer Linkskurve kam es am Samstag zu einem schweren Massensturz, bei dem nach Polizeiangaben bis zu 70 Teilnehmer verletzt wurden. Mindestens 15 Sportler erlitten schwere Blessuren wie Knochenbrüche und Kopfverletzungen.
Großeinsatz der Rettungskräfte
Innerhalb weniger Minuten rückten Dutzende Rettungswagen und vier Rettungshubschrauber an, um die Verletzten zu versorgen. Mehrere Fahrer mussten direkt in umliegende Kliniken geflogen werden. Augenzeugen berichteten von einem „riesigen Chaos“: Dutzende Räder und Fahrer lagen ineinander verkeilt am Boden, Sanitäter kümmerten sich zeitgleich um Verletzte auf der Strecke.
Rennen abgebrochen
Die Organisatoren brachen das Rennen sofort ab. Über 1.200 Sportler aus dem In- und Ausland waren an den Start gegangen – der „Riderman“ zählt zu den bekanntesten und beliebtesten Jedermann-Rennen in Süddeutschland. „Die Sicherheit der Teilnehmer hat absolute Priorität“, hieß es in einer Mitteilung.
Ursache unklar
Warum es in der Linkskurve zum Sturz kam, ist noch nicht abschließend geklärt. Vermutet wird, dass ein Fahrer auf regennasser Fahrbahn wegrutschte und andere mitriss. Innerhalb von Sekunden sei ein Dominoeffekt entstanden, schilderten Teilnehmer.
Die Polizei hat Ermittlungen zum genauen Unfallhergang aufgenommen.