Vierjähriges Mädchen aus Bayern ertrinkt am Familien-Campingplatz in Grado
Ein sonniger Spätsommerabend an der Adria endete in tiefer Trauer: Am beliebten Campingplatz „Villaggio Europa“ in Grado (Italien) ist am Dienstag ein vierjähriges Mädchen aus Gilching (Bayern) im Meer ertrunken.
Während andere Familien den Abend am Strand ausklingen ließen, verlor das Kind offenbar im seichten Wasser den Halt. Badegäste bemerkten die Kleine leblos im Wasser und zogen sie sofort ans Ufer. Eltern und Urlauber leisteten Erste Hilfe, zeitgleich wurde der Notruf gewählt. Rettungskräfte, darunter ein Notarzt und ein Hubschrauberteam, kämpften um das Leben des Mädchens – doch alle Bemühungen blieben vergeblich.
Polizei ermittelt zum Unglück
Die örtliche Polizei, die Hafenbehörde und die Carabinieri-Kompanie Monfalcone leiteten noch am Abend Ermittlungen ein. Wie es genau zu dem Unglück kommen konnte, ist bislang unklar. Italienische Medien berichten übereinstimmend von dem Vorfall, der auch unter Urlaubern und Einheimischen Bestürzung ausgelöst hat.
Campingplatz eigentlich für Familienparadies bekannt
Gerade für Familien mit kleinen Kindern gilt der Campingplatz „Villaggio Europa“ als einer der beliebtesten Urlaubsorte der Region. Das Gelände liegt idyllisch in einem Pinienwald und bietet direkten Zugang zu einem 600 Meter langen, flach abfallenden Sandstrand. Neben einem großen Wasserpark mit Rutschen, Whirlpool und Strömungskanal finden Gäste dort auch Sportangebote wie Surfen, Tennis und Beachvolleyball sowie ein vielfältiges Animationsprogramm für Kinder und Erwachsene.
Doch hinter der fröhlichen Urlaubsatmosphäre steht nun tiefe Trauer um ein kleines Mädchen, dessen Ferien am Meer tödlich endeten.