Ein Ausflug in die Alpen endete am Wochenende für eine Frau aus Bayern tödlich. Die Bergsteigerin aus dem Landkreis Erding war gemeinsam mit ihrem Ehemann in den Mieminger Bergen an der Griesspitze unterwegs, als sie den Halt verlor und mehrere Hundert Meter in die Tiefe stürzte. Für die Frau kam jede Hilfe zu spät.
Die Bergrettung konnte nur noch ihren leblosen Körper bergen. Ihr Ehemann, der den Sturz mitansehen musste, erlitt einen schweren Schock und wurde von Notfallseelsorgern betreut.
Panik am Großglockner
Währenddessen kam es am Großglockner zu einem weiteren dramatischen Einsatz: Zwei Frauen gerieten an der berüchtigten Glocknerscharte in Panik. Das Gelände ist dort extrem ausgesetzt, was oft selbst erfahrene Bergsteiger überfordert. Die beiden konnten schließlich von einem Polizeihubschrauber aus der gefährlichen Lage geborgen werden.
Die Vorfälle unterstreichen einmal mehr, wie riskant Bergtouren selbst bei stabiler Witterung sein können. Experten der Bergrettung warnen, alpine Erfahrung, Ausrüstung und realistische Selbsteinschätzung seien entscheidend, um Tragödien in den Bergen zu vermeiden.